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Notfallkarte

Spart Zeit und kann im Notfall Leben retten

Grüne Notfallkarte rettet Leben

Kooperation der Senioren: Das wichtige Dokument, das der Höxteraner Seniorenbeauftragte Manfred Jouliet initiiert hat, gibt es künftig auch in Holzminden Höxter/Holzminden. Dass Zusammenarbeit auch über die Ländergrenzen hinweg möglich ist, zeigen jetzt die Senioren diesseits und jenseits der Weser. Der Seniorenrat Holzminden griff die Idee der Notfallkarte auf, die Manfred Jouliet bereits 2011 in Höxter etabliert hat. Gemeinsam mit dem Erfinder gingen die Holzmindener Senioren das Projekt an und verkünden nun, dass die grüne Karte ab dem 15. Februar auch im Landkreis Holzminden in Umlauf gebracht werden soll. Auch Höxter profitiert von der Zusammenarbeit, denn die Karte erscheint in einer neuen, überarbeiteten Version.

"Die Notfallkarte kann Leben retten", betont Bernd Rojahn und präsentiert die grüne Faltkarte. Darauf sollen Name, Geburtstag, Adresse, Erkrankungen, verordnete Medikamente und Allergien notiert werden. Die Idee: Im Notfall sollen die gesammelten Informationen eine Hilfe für Rettungsassistenten und Ärzte sein, um möglichst schnell handeln und behandeln zu können. "Dadurch wird Zeit gespart, das kann im Notfall entscheidend sein", sagt Rojahn. Deswegen machte er sich gemeinsam mit dem Seniorenrat dafür stark, die Karte auch in Holzminden in Umlauf zu bringen.

Beratend zur Seite stand dabei Manfred Jouliet, Seniorenbeauftragter der Stadt Höxter. Er hatte 2010 die Idee, eine Vorlage zu entwerfen, auf der die wichtigsten Informationen zum Patienten gesammelt werden können. Gemeinsam mit einem Arzt und dem Rettungsdienst habe er diese Vorlage entwickelt. So werde mit der Karte alles abgefragt, was Ärzte und Sanitäter für die Behandlung wissen müssen. 2011 ging die Karte dann erstmals in Druck und fand ihren Weg in die Höxteraner Haushalte. "Pflegedienste, Ärzte und Apotheken, alle kennen diese Karte", so Jouliet. Es spreche allerdings kaum jemand von der Notfallkarte, sondern nur von "der grünen Karte". Die Senioren würden sie mit zu ihren Ärzten nehmen und dort immer auf den neuesten Stand bringen lassen. Das sei in Bezug auf die aktuelle Medikamentierung erforderlich. Die Karte sei mittlerweile auch überregional bekannt.

Die Karte sei mittlerweile auch überregional bekannt. "Wir haben unter anderem Anfragen aus Berlin und Frankfurt bekommen und sie dorthin geschickt. Wir verschicken sie deutschlandweit", berichtet Jouliet. Insgesamt seien bereits 70.000 Exemplare gedruckt worden.

Eine neue Version soll es dann künftig in Holzminden geben. Die Karte ist jetzt im DIN-A-4-Format, auf beiden Seiten können Informationen eingetragen werden. Der Vorteil: "Das Feld für die Medikamente ist jetzt größer", sagt Jouliet. Zudem gibt es die Notfallkarte auch als Faltblatt, ein praktisches Format für Handtasche und Portemonnaie.

Die Notfallkarten sollen ab dem 15. Februar in Holzminden erhältlich sein.
Es ist angedacht, die Karten über Apotheken, Ärzte und Pflegedienste sowie die Gemeindebüros in Umlauf zu bringen. Vorab wird der Seniorenrat Holzminden noch Ärzte, Apotheker und Pflegedienste über die Karte informieren. Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 10. Februar, um 16 Uhr in der Cafeteria der Georg-von-Langen-Schule Holzminden statt.
Wer die Notfallkarte hat, sollte sie zusammen mit einem Arzt oder dem Pflegedienst ausfüllen. Es wird empfohlen, die Karte dann einer gut sichtbaren Stelle aufzubewahren, beispielsweise an der Haus- oder Schlafzimmertür. Das Faltblatt kann ausgefüllt im Portemonnaie aufbewahrt werden.




Betreuungskräfte

Betreuungskräfte in der ambulanten Pflege

Betreuungskräfte in der ambulanten Krankenpflege Grussendorf

Mit in Kraft treten des Pflegeneuausrichtungsgesetztes im September 2013 hat nun auch jeder Patient mit einer Pflegestufe das Recht auf Betreuung. Das heißt: jeder Patient, bei dem die häusliche Pflege gesichert ist, kann sein Budget der Pflegestufe für Betreuungsleistungen nutzen. Als Seniorenbegleiter eingesetzt werden darf laut Gesetzgeber, jeder ohne berufliche Qualifikation.

Wir möchten, dass Sie sich wohl fühlen.

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, dieses so nicht umzusetzen. Aus unserer Sicht sollte zwischen Patient und Seniorenbegleiter ein Vertrauensverhältnis bestehen und wir sind uns sicher, dass nicht jeder für die Begleitung eines Patienten geeignet ist.

Aus diesem Grund werden unsere Betreuungskräfte, bevor sie beim Patienten eingesetzt werden, von uns geschult und auf Eignung geprüft. Weiter wird von jedem potentiellen Seniorenbegleiter ein polizeiliches Führungszeugnis angefordert.

Vorsorgevollmacht

Gak Informiert:

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt nach bundesdeutschem Recht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen.

Mit der Vorsorgevollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im Willen, d. h., er entscheidet an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen Vollmachtgebers. Deshalb setzt eine Vorsorgevollmacht unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus und sollte nicht leichtfertig erteilt werden.

Die Rechtsgrundlage für das Handeln des Bevollmächtigten findet sich in § 164 ff. BGB, das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem (sog. Auftrag) in § 662 ff. BGB. (Quelle Wikipedia)


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Patientenverfügung

Gak Informiert:

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann.

Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. (Quelle: Wikipedia)






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Betreuungsverfügung

Gak Informiert:

Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung ist eine Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge für den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen.

Ihr Vorteil ist, dass sie nur dann Wirkungen entfaltet, wenn es tatsächlich erforderlich wird.


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