Oft gestellte Fragen...

...und die schnelle Antwort.

Natürlich ist jeder Fall sehr individuell, desahlb ist ein persönliches Gespräch immer der beste Weg eine ausreichende und zufriedenstellende Antwort zu erhalten. Unsere Mitarbeiter beraten Sie telefonisch und persönlich sehr gern.

Dennoch haben wir Ihnen hier schon einmal ein paar oft gestellte Fragen zusammengestellt.


Pflegeversicherung

Wie erhalte ich Leistungen von der Pflegeversicherung?

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt laut Sozialversicherungsgesetz das Antragsprinzip. Wer also Leistungen von der Pflegeversicherung erhalten möchte, muß telefonisch oder schriftlich einen entsprechenden Antrag stellen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihnen oder Ihrem Angehörigen eine Pflegestufe zugebilligt wird, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Unsere qualifizierten Pflegekräfte können aufgrund ihrer Erfahrung mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Prognose für eine Einstufung stellen.


Antrag auf Versorgung

Wer kann einen Antrag auf Versorgung eines Patienten stellen?

Antragsberechtigt ist nur der Versicherte - das ist der Pflegebedürftige selbst. Es sei denn, er hat einen gesetzlichen Vormund.


Pflegebedürftigkeit

Wer entscheidet, ob jemand pflegebedürftig ist oder nicht?

Sobald ein Pflegebedürftiger einen Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit bei der Pflegekasse gestellt hat, schaltet diese den medizinischen Dienst ein. Es folgt in der Regel ein Hausbesuch eines Mitarbeiters des medizinischen Dienstes. Dieser Mitarbeiter stellt fest ob Sie pflegebedürftig sind und in welche Pflegestufe Sie eingestuft werden.


Pflegekosten

Wer bezahlt die kosten des Pflegebedürftigen Menschen?

Hier ist zu unterscheiden zwischen der Behandlungspflege, d.h. Leistungen die durch den Arzt verordnet werden, hier zahlt generell die Krankenkasse (Dies sind Leistungen wie z.B. Medikamentengabe, Verbandswechsel, Injektionen, Dekubitus-Versorgung u.v.m.) und Leistungen der Pflegeversicherung, hier kommen folgende Finanzierungen zum Tragen:

1. Die Pflegekasse - wenn die Pflegestufe I, II oder III anerkannt ist, im Rahmen der gesetzlich festgelegten Leistungen.

2. Der Pflegebedürftige - wenn die Pflegekasse nicht für die Kosten eintritt, oder die Kosten die festgesetzten Höchstgrenzen übersteigen.

3. Der Sozialhilfeträger - wenn die Kranken- oder Pflegekasse keine Leistungen übernehmen bzw. das Einkommen/Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreicht.


Palliativpflege

Was bedeutet Palliativpflege?

Pflegedienste, Broschüren oder auch Ärzte beschreiben die Palliativpflege sehr ausführlich und mit sehr vielen, nicht für alle Menschen verständlichen Fremdwörtern.

Wir, der Pflegedienst Grussendorf (GAK), möchten einen anderen Weg gehen und Worte wählen, die für Angehörige und Pflegebedürftige verständlich sind.

Viele Patienten wünschen es sich, ihre letzten Tage des Lebens in ihrer gewohnten Umgebung zu verbringen. Sie als Angehöriger möchten natürlich diesem Wunsch nachkommen.

Dieser Schritt ist für die Angehörigen mit vielen Fragen und teilweise auch Ängsten verbunden. An diesem Punkt beginnt die "eigentliche Palliativpflege", denn wir sind dafür da, Ihre Fragen zu beantworten, mit Ihnen Lösungen zu finden und Ihnen Ihre Ängste zu nehmen.

Unser speziell ausgebildetes Palliativpersonal der GAK möchte Sie und die Angehörigen in dieser letzten Lebensphase eines Menschen begleiten. Dabei steht im Vordergrund, dass der Patient Symptomfrei (Schmerz, Übelkeit, Erbrechen. usw. ) ist, um die noch verbleibende Zeit optimal nutzen zu können.

Das bedeutet auch das wir, als Pflegedienst, in dieser Zeit ebenfalls alle anderen pflegerischen Leistungen nach Ihren Wünschen erbringen.

Wichtig für uns ist - Was für Sie wichtig ist! - und wir jederzeit den Angehörigen beratend zur Seite stehen können.

Durch unsere Mitgliedschaft im Palliativnetz Region Holzminden e.V arbeiten wir sehr eng mit Palliativärzten zusammen.


Erstgespräch/Beratungsgespräch

Was passiert dabei ?

Ermittlung des Pflegebedarfs
Bevor unsere Pflegeteams Ihre Pflege übernehmen, führen wir ein Beratungsgespräch mit Ihnen, um Ihren Pflegebedarf, Ihre persönliche Situation und Ihre Wünsche zu ermitteln.

Erstellung des Pflegeplans
Ausgehend von Ihrem Pflegebedarf legen wir in Abstimmung mit Ihnen, mit Ihren Angehörigen/Betreuern und dem Hausarzt die grundlegenden Pflegeziele für Sie fest. Aufbauend darauf erstellen wir einen detaillierten und für die Mitarbeiter Ihres Pflegeteams verbindlichen Pflegeplan.

Qualitätsmanagement
Alle von uns erbrachten Pflegeleistungen werden in der Pflegedokumentation kontinuierlich und transparent festgehalten. Sie oder Ihre Angehörigen können jederzeit in die Dokumentation Einsicht nehmen. Zum Qualitätsmanagement gehört es, dass wir regelmäßig überprüfen, ob die Maßnahmen unserer Pflege mit Ihrem aktuellen Bedarf übereinstimmen.

Abschluss des Pflegevertrages
Stehen Ihr Pflegeplan und Ihre Pflegeziele fest, schließen wir mit Ihnen oder Ihrem Bevollmächtigten einen Pflegevertrag ab und stellen damit unsere Arbeit auf eine verbindliche und für Sie jederzeit nachprüfbare Grundlage. Die Verteilung der Kosten für Ihre Pflege ergibt sich aus Ihrer Pflegestufe. Selbstverständlich betreuen wir Sie auch, wenn Sie noch keine Pflegestufe haben. Auf Wunsch unterstützen wir Sie dabei, Ihren Pflegebedarf gegenüber dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) zu formulieren, wenn Sie dieser zu Hause besucht, um Ihre Pflegestufe festzulegen.


Behandlungspflege

Was ist eine Behandlungspflege?

Als Behandlungspflege werden Tätigkeiten verstanden, die auf ärztliche Anordnung durch Examinierte Pflegekräfte erbracht werden. Diese Aufgaben umfassen unter anderem:

Wundversorgung
Medikamentengabe
Verbandwechsel
Blutzuckermessung
Injektionen


Betreuungsleistungen

Wer hat Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen?

Seit dem 01.09.2013 haben alle Patienten mit einer Pflegestufe Anspruch auf Betreuungsleistungen. Vorraussetzung ist das die häusliche Pflege gesichert ist. Das heißt das der komplette Betrag der Pflegestufe dann über Betreuungsleistungen abrufbar ist.

Ist der Pflegebedürftige in seiner Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt, z.B. bei demenzbedingten Ausfällen, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankungen, kann er dafür zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten.

In Abhängigkeit des Schweregrades der Fähigkeitsstörungen, können bis zu 100,- € Grundbetrag oder ein erhöhter Betrag bis zu 200,- € monatlich von der Pflegekasse gezahlt werden, also maximal 2.400,- € pro Jahr.

Wichtig! Anspruchsberechtigt sind auch Betreuungsbedürftige, die noch keine Pflegestufe haben. Diese werden dann praktisch der Pflegestufe 0 zugeordnet.

Pflegestufe 0
Diese Bezeichnung wird umgangssprachlich für alle Personen verwendet die zwar eine gewisse pflegerische Unterstützung benötigen, jedoch nicht oder noch nicht unter die Kriterien der Pflegestufe 1 fallen. Theoretisch liegt eine Pflegestufe 0 dann vor, wenn die Gutachter des MDK bei ihrer Begutachtung einen Hilfebedarf von weniger als 45 Minuten Grundpflege täglich feststellen.

Zum Beispiel gehören dazu Pflegebedürftige, die hauptsächlich beaufsichtigt und betreut werden müssen, aber im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung momentan nicht in dem Umfang Hilfe benötigen, dass es für eine Pflegestufe ausreicht.

Wie kommt man zu diesen Leistungen?
Zusätzliche Betreuungsleistungen müssen bei der Krankenkasse beantragt werden oder werden im Rahmen des MDK-Gutachtens zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und Erteilung einer Pflegestufe gleich mit begutachtet .

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